16 | Himmelsmusik

L´Arpeggiata, Christina Pluhar & Céline Scheen  

Annenstraße
01067 Dresden

Tickets from €12.00
Concessions available

Event organiser: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Himmlische Klänge auf Erden
Werke u. a. von Johann Theile, Heinrich Schütz, Johann Christoph Bach, Franz Tunder und Johann Sebastian Bach

Der Titel ist Programm, und so ganz im Sinne des Frühbarock, denn Musik mit ihren Regeln galt als klingendes Abbild der Himmelserscheinungen und Bewegungen der Gestirne. Christina Pluhar beleuchtet mit ihrem Ensemble L‘Arpeggiata nun genau dieses Phänomen mit einem Programm von Heinrich Schütz bis Johann Sebastian Bach. Und sie gräbt ein wahrlich ausdrucksstarkes Repertoire aus, das vom Schütz-Schüler Johann Theile, über den in Schweden und Dresden wirkenden Christian Ritter, den Rudolstädter Hofmusiker Philipp Heinrich Erlebach, den Lübecker Organisten und Buxtehude-Vorgänger Franz Tunder oder den aus Mühlhausen stammenden Johann Rudolf Ahle eben bis hin zu Johann Sebastian Bach reicht.
Zu Recht gilt Christina Pluhar als Grenzgängerin. In vielen Programmen hat sie bekannte und neu entdeckte Musik der Vergangenheit nicht nur streng als „Alte Musik“ interpretiert, sondern mit Improvisationen, Anleihen aus dem Jazz, der Folkmusik oder mit Bearbeitungen moderner Stücke im alten Instrumentationsgewand verbunden. Das ist sachkundig, das ist zeitgemäß, das geht in Ohren und Herz.

L‘Arpeggiata

Céline Scheen, Sopran
Kacper Szelazek, Countertenor

Doron Sherwin, Zink
Judith Steenbrink, Barockvioline
Catherine Aglibut, Barockvioline
NN., Viola da gamba
Rodney Prada, Viola da gamba
Josetxu Obregon, Violoncello
Josep Maria Marti Duran, Theorbe und Barockgitarre
Sarah Ridy, Barockharfe
Yoko Nakamura, Orgel

Christina Pluhar, Theorbe und Leitung

Location

Annenkirche
Annenstraße 15
01067 Dresden
Germany
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Die Annenkirche in Dresden steht in der Tradition der ältesten Vorstadtkirche der Stadt und ist mit ihrem Gebäude zudem erster evangelischer Kirchenneubau der sächsischen Hauptstadt. Vor allem wegen der erstklassigen Akustik wird die Kirche gerne als Konzertraum genutzt und ist Ort vieler hochkarätiger klassischer Konzerte.

Erbaut wurde die erste Annenkirche 1578 und nach ihrer Stifterin, der Kurfürstin Anna, benannt. Nachdem dieses Gotteshaus während des Siebenjährigen Kriegs zerstört worden war, wurde 1769 die neue Annenkirche errichtet. Erbaut aus dem regionstypischen Postaer Sandstein, der auch für die Frauenkirche genutzt wurde, strahlt sie in spätbarockem Glanz. Ihr 57 Meter hoher Turm ist zudem der einzige klassizistische Kirchturm Dresdens und so an sich schon eine Besonderheit.

In ihrem Inneren präsentiert sich die Annenkirche seit ihrem Umbau Anfang des 20. Jahrhunderts im Jugendstil. Sie bietet so nicht nur für die regelmäßigen Gottesdienste sondern auch für die Kirchenkonzerte einen stilvollen Rahmen.